Historische Gebäude
Rittergut Eringerfeld
Bernd Kusch, November 2020

Der alte Gutshof an der Steinhauser Straße prägt den Ortsteil Eringerfeld. 1280 erste urkundliche Erwähnung. Ein Ritter Albertus de Erkerinchusen wird genannt. 1300 erwirbt Friedrich von Hörde Grundbesitz in Erkerinchusen-Eringerfeld.
1395 wird die Hälfte des Eringerfelder Hofes an das Jungfrauenkloster in Lippstadt verkauft, die andere an die Geseker Familie von der Borch. 1463 erwerben Temmo von Hörde und seine Frau Fya die Hälfte des Hofes in Eringerfeld von Ludorf von der Borchen.
1529 Nach der Erbteilung der vier Brüder Temme, Jorgen, Christoffer und Allhard von Hörde erhält Christoffer v. Hörde Eringerfeld mit der Schäferei, wahrscheinlich ab diesem Zeitpunkt ist Eringerfeld ein selbständiges Rittergut. 1615 Ankauf der zweiten, noch immer dem Stift in Lippstadt gehörenden Hälfte des Hofes durch Christoph v. Hörde.
1873 Der gesamte Besitz des Freiherrn von Hörde geht in den Besitz des Freiherrn von Ketteler. 1985 kaufte Familie Dickhut aus Lippstadt das marode Gut, entkernte die Bauten und sanierte es denkmalgerecht. Das Gut ist heute im privaten Besitz der Familie Dickhut.